Eistee, Cold Tea oder Cold Brew Tea. Im Trend? Ja! – Aber was ist der Unterschied?

Die Zeiten, in denen man Tee nur im Winter oder bei Erkältungen getrunken hat, sind zum Glück vorbei! Tee ist ein Ganzjahresgetränk geworden, aber besonders der kalte Tee im Sommer ist enorm stark im Kommen. Doch was macht ein gutes Sommergetränk überhaupt aus? Es soll erfrischen, kühlen, den Durst löschen und idealerweise auch noch „leicht“ sein – nicht jeder will zum Alkohol greifen!

Kalter Tee bringt alle diese Eigenschaften mit, kann aber auch noch mehr: Tee bringt Fruchtnoten genauso ins Spiel wie eine einzigartige Produkt-Vielfalt. Und wenn man den Tee selber macht, dann enthält er wenig bis gar keine Kalorien. Doch Eistee ist nicht gleich Eistee. Besonders in den Bereichen Zucker und Inhaltsstoffe sind die Unterschiede enorm und daher wert, diese zu durchleuchten. Kalten Tee kann man auf verschiedene Arten zubereiten:

Kalter Tee-Varianten

Eistee selber machen: Tee kaltstellen, Tee über Eiswürfel schockfrosten.

Eistee-Sirup und -Pulver verwenden: in Flaschen bzw. Dosen oder als Postmix-System für den gastronomischen Schankbereich.

Fertig-Eistees (RTD – Ready To Drink). Industriell gefertigt.

Cold Brew (selber machen oder RTD).

Cold Teas (konzentrierter, gebrühter Tee als Basis für Cocktails)

 

Was ist der Unterschied zwischen Eistee, Cold Brew Tea und Cold Tea?
Eistee kann selbst hergestellt werden (Tee brühen und kaltstellen) oder wird industriell gefertigt, mit mehr oder (meist) weniger Teekonzentrat, auf jeden Fall wird der Tee aber heiß gebrüht im Gegensatz zum Cold Brew-Verfahren, wo der Tee mit kaltem Wasser angesetzt wird und dementsprechend länger zieht. Und nicht zuletzt sind die so genannten Cold Teas ein Mega-Trend, wobei hier heiß gebrühter, konzentrierter, hochwertiger Tee abgekühlt und im Tee-Cocktail zur Verfeinerung von z.B. Spirituosen eingesetzt wird. Dabei kommen kalte Kräuter- und Früchtetees wie Hibiskus, Lemongras und Minze im Longdrinkglas zum Einsatz.

Die aktuellen Trends für kalten Tee sind schnell ausgemacht: „Bio“ und „wenig Zucker“ stehen auf der Liste ganz oben. Tee-Sirup und Cold Brew sind für viele Konsumenten ein neuer Erfahrungsbereich. Als internationaler Trend ist das Mischen von kaltem Tee mit floralen Aromen, wie Rosen-, Passionsfrucht- oder Lavendelsirup, pur oder für Tee-Cocktails klar auszumachen.

Aber was spricht für die Fertig-Tees und was für das Selbermachen? Fertigprodukte enthalten meist zu wenig Tee (-Konzentrat) und zu viel Zucker. Der fertige Eistee wird auch fast immer mit Fruchtsäften (meist Apfelsaft) gestreckt. Der Vorteil von Fertigdrinks ist die Zeitersparnis in der Zubereitung und die Einfachheit, dass er immer und überall für den Konsum bzw. Verkauf bereitsteht. Beim Selbermachen kann man den Süßungsgrad selbst beeinflussen, d.h. man kann im besten Fall einen Eistee fast ohne Kalorien zubereiten. Darüber hinaus sind die Inhaltsstoffe überschaubar, d.h. der Gastronom kennt den Inhalt der Produkte, die er seinen Kunden anbietet.

 

„Ein gespritzter Apfelsaft aus 60 % Mineralwasser und 40 % Saft enthält durchschnittlich knapp 45 Gramm Zucker pro Liter. 80 % der am Markt erhältlichen Fertig-Eistees liegen klar über diesem Wert. Spitzenreiter enthalten fast das Doppelte an Zucker, das sind bis zu 28 Stück Würfelzucker pro Liter Eistee“.

 

Der Trick mit dem Zucker
„Kein Zucker“ heißt nicht immer „ohne Zucker“. Auf der Packung steht vielfach „ohne Zuckerzusatz“, obwohl Zucker im Getränk enthalten ist. Dies ist leider und unverständlicherweise rechtlich gedeckt, denn „ohne Zuckerzusatz“ bedeutet, dass ein Produkt keinen Zucker direkt als Zutat enthält. Ist der Zucker zum Beispiel in dem Saft enthalten, der dem Eistee beigemischt ist, so scheint der Zucker nicht auf der Zutatenliste auf.

Wenn sie sich im Zuckerbereich der servierten Kaltteegetränke sicher sein wollen, dann sollten Sie den Tee selber machen. Dazu haben Sie drei Möglichkeiten: den Tee herunter zu kühlen, den Tee über Eiswürfel zu gießen oder mittels Maschine fertig zu stellen.

Die richtige Zubereitung:
Experten schwören bei der Zubereitung auf das Schockfrosten, das dem Tee das Aroma – im Vergleich mit dem Kaltstellen – besonders bewahren soll. D.h. der aufgegossene Tee wird in einen Krug oder am besten in eine Thermoskanne gegossen, die mit Eiswürfeln gefüllt ist. Dafür bereitet man einen intensiven Tee zu (halbe Wassermenge), weil ja noch Wasser durch die Eiswürfel hinzukommt. Möchte man Tee trotzdem einfach kaltstellen, dann ist es am besten eine Teemischung zu verwenden, die nur wenig „nachbittert“. Nach Bedarf kann der Tee jeweils mit Honig oder Zucker gesüßt bzw. mit Zitronensaft verfeinert werden.

Wunderbar erfrischende Teekreationen
Das um und auf für die Eisteezubereitung sind die vielen Rezepte, die Eistee zu einem schier unerschöpflichen Reservoir an neuen Getränken und Geschmacksrichtungen machen. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, der stellt die Eiswürfel für das Schockfrosten aus Fruchtsaft her und vervielfacht so die Kombinationsmöglichkeiten.

Gesamtkonzept zum Selbermachen
Julius Meinl verfügt bereits seit Beginn der Firmengeschichte im Jahre 1862 neben Kaffee über ein zweites Standbein, nämlich Tee. 2018 startet Julius Meinl mit einer besonderen Eistee-Innovation: „Tea on the Rocks“, frisch gebrühter Blatt-Tee auf Eis. Der Tee enthält daher keinen Zucker, keine Stabilisatoren und keinen Sirup. Dafür wurde für die Gastronomie ein eigenes System entwickelt, das eine einfache und schnelle Zubereitung mit wenigen Handgriffen ermöglicht. Das Gesamt­konzept ist eine Weltinnovation, die in den kommenden Monaten in 70 Ländern rund um den Globus präsentiert wird. Aufgebrüht können die 4 Teemischungen einfach und professionell mit dem speziellen BUNN® Iced Tea Equipment und lässt sich nahtlos in die Serviceprozesse integrieren. Als Eyecatcher und für das Abzapfen stehen große Glasdispenser in edlem Retro-Design bereit. Ein Eistee Glas mit Schraubverschluss-Optik und Tischaufsteller runden das Gesamtprogramm für die Gastronomie ab.
Die innovative bayrische Teefirma Bioteaque bietet mit Eistee- und Matcha-Variationen genau das richtige für heiße Sommertage! Hierfür wurden tolle Rezepte aus Bio-Tees gezaubert, verfeinert mit frischen Früchten. Pure Erfrischung auf natürliche und gesunde Art und Weise. Den Süßungsgrad kann man selbst beeinflussen, egal ob Grün,- Schwarz,- Kräuter oder Früchte-Tee. Das Rezeptbuch ist kostenfrei über die Website bioteaque.com anzufordern. Bioteaque.com

 

 

By | 2018-09-19T22:35:28+00:00 September 19th, 2018|Kategorien: Allgemein, Tee|Tags: , , , |0 Kommentare